Unter dem Titel „Salve Regina“ lädt das Kuratorium Europäische Kulturarbeit Beratzhausen zu einem Konzert mit Katja Stuber (Sopran) und Stefan Baier (Orgel und Cembalo) am 17. Mai um 17.00 Uhr in die Kirche St. Peter und Paul in Beratzhausen ein. Im Mittelpunkt stehen Marienvertonungen - aus frühester Zeit, von Hildegard von Bingen (12. Jhd.) bis hin zu barocken Vertonungen von Alberich Mazak (17. Jhd). Darüber hinaus werden von verschieden Orten der wunderbaren Kirche Werke von Barbara Strozzi, Johann Jakob Froberger, Heinrich Schütz u.a. erklingen.
Karten gibt es bei www.okticket.de.
Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.
Bild Katja Stuber: Maria Conradi; Bild Stefan Baier: altrofoto Uwe Moosburger
Katja Stuber, Sopran
Die in Roding in der Oberpfalz geborene Sopranistin studierte in München und Saarbrücken bei Prof. Christian Gerhaher und Prof. Ruth Ziesak. Weitere Impulse erhielt sie durch Kurse und Unterricht bei Margreet Honig in Amsterdam.Festengagements führten sie ans Gärtnerplatztheater München, ans Staatstheater nach Darmstadt und von hier aus als Gast an die Theater nach Wiesbaden und Bonn, sowie an die Theater in Heidelberg, Augsburg und Kiel. Im Sommer 2011 feierte Katja Stuber ihr viel beachtetes Debüt bei den Bayreuther Festspielen, wo sie bis 2014 in der Rolle des Jungen Hirten in Wagners „Tannhäuser“ (unter Thomas Hengelbrock, Christian Thielemann und Axel Kober), sowie 2021 als Blumenmädchen in Wagners „Parsifal“ unter Christian Thielemann sang. Bei den Salzburger Festspielen war die Sopranistin in Mozarts Requiem unter Thomas Hengelbrock zu hören und kehrte mit der Partie der „Belinda“ (Purcell: Dido und Aeneas) dorthin zurück.
Prof. Stefan Baier, geboren 1967 in Passau, studierte Kirchenmusik, Orgel und Cembalo bei Michael Radulescu und Karl Friedrich Wagner.
Seit 2001 ist er Organist an den Regensburger Innenstadtkirchen der evangelischen Gemeinden Dreieinigkeitskirche und Neupfarrkirche. Außerdem unterrichtet er seit 2003 als ordentlicher Professor für Orgel an der Regensburger Musikhochschule, der Hochschule für kath. Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg, die er von 2011 bis 2023 als Rektor leitete.
Für seine Verdienste als Künstler und Förderer von Kunst und Musik und interkulturelle Zusammenarbeit wurde er mit mehreren Auszeichnungen geehrt: Ehrenmedaille der Universität Oppeln / Polen, Ehrenmedaille der Universität Havanna / Cuba. Albertus Magnus Medaille der Stadt Regensburg.
Aufnahmen beim Label Ambiente-audio sowie Konzerte als Organist und Cembalist in vielen Ländern Europas, Nordafrika, Japan, Korea und in Cuba ergänzen seine Aktivitäten.