Über die Vielfalt von Siegfried Jordan

Gedächtnisausstellung mit seiner Familie 

In Erinnerung an Siegfried Jordan

Beratzhausen. Das Kuratorium Europäische Kulturarbeit präsentierte bei einer Vernissage Werke des verstorbenen Siegfried Jordan, den viele durch seine Teilnahmen an der Sommerakademie kennen. Michael Eibl, Vorsitzender des Kuratoriums, erinnerte an die vielfältigen Stationen seines Künstlerlebens, das ihn nach seinem Kunststudium unter anderen an das Museum für westliche und östliche Kunst in Odessa führte. Er war in Mailand als freischaffender Künstler tätig, stellte in Siena aus, beteiligte sich an internationalen Malereisymposien in Odessa und vieles mehr. Eibl berichtete von seinem Austausch mit Prof Constantin Flondor in Temeschwar, der Jordan aus der Ferne würdigte: „Er war auch ein sensibler Konsument und Interpret der Musik. Diese vielfältigen Qualitäten haben uns nähergebracht. Die Fähigkeiten als begabter Maler haben sich mir von Anfang an durch seine Teilnahme an den praktischen Kursen der Sommerakademie 1995 offenbart. Jordans Malerei hat zwei Entwicklungsstränge: die Darstellung einer Naturlandschaft und die nicht-figurative mit starken geometrischen Akzenten.“ In der Ausstellung in Beratzhausen sind viele regionale Motive aus Beratzhausen, Kallmünz, der Hammermühle oder Paarstadl zu sehen, ebenso wie abstrakte Werke. Neben den Gästen nahmen auch die verschiedenen Generationen der Familie Jordan an der Ausstellungseröffnung teil. Der Gitarrist Milorad Romic, ein ehemaliger Freund von Siegfried Jordan, trug bei der Vernissage stimmungsvolle Lieder an der Gitarre bei. Die Ausstellung ist noch an den Sonntagen, 16.8. und 23.8. jeweils von 14.00 Ihr bis 18.00 Uhr geöffnet.

 

Bild: Thomas Fleck

Die Familie Jordan mit Michael Eibl und Milorad Romic vor dem Selbstportrait von Siegfried Jordan

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